So geht's Alles Wichtige über die zuckerfrei-Challenge

Wir verzichten 40 Tage auf Zucker und erklären wie das geht, was man beachten muss und haben viele Rezepte für dich.

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Was hat es mit der Zuckerfrei-Challenge auf sich?

Seit einigen Jahren stellen sich immer mehr Menschen der Herausforderung für 40 Tage auf Zucker zu verzichten. Grund dafür sind die zahlreichen Erkrankungen und Beschwerden, die mit übermäßigem Zuckerkonsum in Verbindung gebracht werden, wie Diabetes, Karies, Adipositas (Zucker bremst das Sättigungsgefühl aus), Depressionen, Alzheimer, aber auch Kopfschmerzen, Haut- und Haarprobleme, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Diese Erkrankungen haben über die Jahre zugenommen, denn unsere Ernährung ist viel zuckerreicher geworden, als die unser Eltern und Großeltern. Wir nehmen nicht nur den offensichtlichen Zucker in Süßigkeiten zu uns, sondern auch immer häufiger versteckten Zucker in Getränken oder Fertiggerichten - selbst Wurst und Chips kommen oft nicht ohne Zusatz von Zucker aus.

Studien belegen, dass Zucker die gleichen Belohnungszentren im Gehirn anspricht, wie Kokain und andere Drogen. Durch die ständigen hohen Schwankungen im Insulinhaushalt fühlen wir uns wie Süchtige, werden antriebslos oder sind ständig auf der Suche nach zuckerhaltigen Lebensmitteln, auch wenn uns das gar nicht so bewusst ist. Um den Körper zu entgiften braucht man mehr als eine Woche und um ihn vom Zucker zu entwöhnen kann es sogar 2-3 Wochen dauern. Deshalb bringt ein Zuckerverzicht von einer Woche auch noch keine großen Erfolge. Selbst, wenn du nach einer Woche einen Schokoriegel anschauen kannst, ohne ihn zu essen, wirst du nach dem ersten Bissen wieder in der Suchtfalle landen. Erst, wenn der Körper etwas mehr Abstand hat, kann er auch kleine Mengen Zucker wieder verkraften, ohne süchtig zu werden.

Was bringt die Zucker-Challenge?

Dass du nach 40 Tagen suchtfrei an einem Stück Kuchen vorüberschreiten kannst, ist ja wohl das Mindeste.:) Viele Teilnehmer berichten aber außerdem von weniger Kopfschmerzen, konnten sich besser konzentrieren, fühlten sich aktiver und hatten eine bessere Haut. Besonders spannend: der Geschmackssinn reguliert sich und man empfindet auch wenig gesüßte Sachen als ausreichend süß - sogar eine normale Tomate soll ein ganz neues Geschmackserlebnis sein.

Welche Regeln gibt es bei der Zuckerfrei-Challenge?

Du verzichtest auf verschiedene Arten von Zucker, darfst aber selbst entscheiden wie streng du das macht. In der folgenden Auflistung kannst du wählen, welcher Schwierigkeitsgrad zu dir passt.

  • Schwierigkeitsgrad 1: Verzicht auf jegliche zugesetzte Zucker - also solche, die nicht von Natur aus in dem Lebensmittel enthalten sind. Aber auch der Verzehr von Obst wird auf zwei handvoll pro Tag eingeschränkt. Alkohol ist ebenfalls nicht erlaubt.
  • Schwierigkeitsgrad 2: außerdem Verzicht auf natürliche Zuckeraustauschstoffe wie Honig, Ahornsirup, Stevia, Birkenzucker (Xylit).
  • Schwierigkeitsgrad 3: außerdem Verzicht auf Milchzucker (Laktose), der in Milchprodukten enthalten ist. Pflanzliche Milchalternativen wie Kokos-, Soja- oder Mandelmilch stehen weiterhin auf dem Speiseplan.
  • Schwierigkeitsgrad 4: außerdem Verzicht auf stärkehaltige Lebensmittel, weil Stärke sehr schnell vom Körper in Zucker umgewandelt wird. Damit fallen Kartoffeln, Süßkartoffeln, Mais und Kichererbsen weg.

In Welchem Zeitraum findet die Zuckerfrei-Challenge statt?

Die Zuckerfrei-Challenge hat eine Dauer von mindestens 40 Tagen. Du kannst sie durchführen, wann du willst. Die meisten, so wie wir, nutzen allerdings die Fastenzeit (die ca. 40 Tage vor Karfreitag) als Anlass - damit vermeidet man übrigens Aufschieberei à la "Aber in dem Monat ist der Geburtstag von...". Ein weiterer Vorteil ist, dass sich für das Projekt "Zuckerfrei" schon eigene Hashtags auf sozialen Netzwerken etabliert haben, die helfen, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Unsere Beiträge wirst du in dieser Zeit auch unter folgenden Hashtags auf Instagram finden: #TeamZuckerfrei #projektzuckerfrei

Hier findest du zuckerfreie Rezeptsammlungen, die wir stetig erweitern. Es lohnt sich also regelmäßig reinzuschauen, oder sie sich als Lesezeichen zu setzen:

Wer ist dabei? Unsere Challenge-Teilnehmerinnen stellen sich vor

Heidi:

Wenn meine Freunde das lesen, wird es sie vor Lachen von den Stühlen fegen. Alle, die mich kennen, können sich nicht vorstellen, dass ich 40 Tage auf Zucker verzichte. Von einem gehaltvollen Kuchen aus mehreren Schichten Schokoladenteig, Schokocreme, Keksen, Glasur und Schokoriegeln, den ich vor Jahren (!!!) gebacken habe, sprechen meine Freunde noch immer mit Ehrfurcht. Keiner hat mehr als ein halbes Stück essen können.

Schon als Kind konnte ich problemlos drei Tafeln Milka am Stück essen und auch jetzt esse ich Nutella noch ich häufiger vom Löffel als vom Brötchen. Süßigkeiten haben wir selten länger als ein paar Stunden im Haus. Mein Freund versteckt mir für schlechte Zeiten Naschi in der Wohnung, weil es sonst nicht überleben würde. Wie du siehst, Bombenvoraussetzungen für so eine Challenge. Innerhalb der 40 Tage-Zuckerfrei-Challenge werde ich nun auf sämtlichen zugesetzten Zucker verzichten und diesen auch durch keine Zuckerersatzstoffe ersetzen. Ich erhoffe mir davon, mich besser konzentrieren zu können und mich aktiver zu fühlen, anstatt nach der Arbeit direkt tief in meine Couch einzusinken. Besonders gespannt bin ich, ob sich mein Geschmackssinn wirklich so verändert und ich meine Lieblingsnaschereien danach als zu süß empfinde.

Nina:

Wie du sicher schon weißt, ernähre ich mich gerne vegetarisch und auch vegan. So gern ich frisch koche und backe: Gerade nach Feierabend muss es schnell gehen und so habe ich in letzter Zeit immer öfter zu Fertigpackungen (die natürlich sehr viel versteckten Zucker enthalten) gegriffen, statt abends noch Gemüse zu schnibbeln. Damit soll nun Schluss sein! 

Ich erwarte mir davon weniger den Gewichtsverlust (okay, ein bisschen Babyspeck kann natürlich immer runter ;)), sondern will mich vielmehr fitter und ausgeglichener fühlen. Außerdem munkelt man ja, dass die cleane Ernährungsweise für bessere Haut und den ultimativen Glow sorgt. Ich werde es auf jeden Fall testen.

Julia:

Was meine Ernährung angeht, bin ich eigentlich schon immer ziemlich diszipliniert und versuche darauf zu achten, mich nicht allzu ungesund zu ernähren. Je nachdem wie viel Stress man aber dann im Alltag hat, gönnt man sich dann doch immer mal wieder einen kleinen Schokoriegel oder ein leckeres Stückchen Kuchen. Damit rückt die angestrebte Bikinifigur aber natürlich in weite Ferne. Da ich mir schon zu Beginn des Jahres fest vorgenommen hatte, wieder mehr auf meine Ernährung zu achten, kam die Zuckerfrei-Challenge wie gerufen. Als mir dann auch noch das Buch „Zuckerfrei - Die 40-Tage-Challenge“ von Hannah FreyAnzeige in die Hände fiel, war es endgültig um mich geschehen. Um ganz ehrlich zu sein hat mich das Buch schon allein durch sein hübsches Cover überzeugt (es ist pink!). Aber Spaß beiseite, natürlich hat mich auch der Inhalt des Buches überzeugt und ich bin sehr gespannt, welche positiven Auswirkungen eine zuckerfreie Ernährung auf meine Körper hat. Deshalb habe ich mir für die Challenge vorgenommen, mich ausschließlich nach dem Buch zu richten. Ich bin hoch motiviert und schon sehr gespannt, wie gut sich die im Buch vorgegebene Ernährungsweise im Alltag umsetzen lässt. Das Buch schlägt neben dem Verzicht auf Zucker und künstliche Ersatzstoffe auch den Verzicht auf Getreide (auch Vollkorn) so wie stärkehaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Süßkartofeln, Mais und Kichererbsen vor, aber auch hier sind zwei Hände voll Obst am Tag erlaubt. Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, empfehle ich euch das Interview mit der Autorin Hannah Frey. Sie hat auch ein paar tolle Durchhaltetipps parat.

Jenny: 

Normalerweise bin ich nicht der Typ, der gerne auf Etwas verzichtet. Allein schon, weil ich dann immer genau das essen oder trinken möchte, was ich mir doch eigentlich verkneifen wollte. Es ist bei mir wirklich reine Kopfsache! Deswegen ist die Zucker-Challenge auch wirklich eine echte Herausforderung für mich und ich weiß ganz genau, dass die Challenge für mich vor allem im Kopf beginnt. Ich will mir also beweisen, dass ich meinen inneren Schweinehund überwinden kann und mich interessiert auch einfach, ob man sich wirklich dabei oder danach so viel besser fühlt, wie es immer gesagt wird. Ich esse wirklich fast jeden Tag etwas Süßes und bin definitiv zuckersüchtig. Ich bin so gespannt, wie sich der Zuckerverzicht auf meinen Körper, mein Wohlbefinden und bestimmt auch auf meine Laune auswirken wird. Auf unserem Instagram-Kanal werde ich von der Challenge berichten und meine Erfahrungen mit dir teilen ;)

Du!

Denn wir freuen uns über jeden, der mitmachen will! Wenn wir es schaffen können, dann kannst du es auch! Also los! Du kannst uns während der ganzen Challenge über die Kommentare schreiben.
Bei uns erwarten euch nicht nur unsere Berichte aus der Challenge, sondern natürlich auch viele zuckerfreie Rezepte. Hier findest du außerdem einen Artikel mit Tipps zum zuckerfrei Einkaufen und clevere Tipps für die Vorbereitung und zum Durchhalten.

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