Ohne Haushaltszucker Himbeer-Nusskuchen

Backen ohne raffinierten Zucker. Hier findest du ein Clean Eating-Rezept für Kuchen, der trotzdem lecker saftig, süß und schokoladig schmeckt.

Himbeer-Nuss-Kuchen-Rezept glutenfrei, laktosefrei und clean eating

Zutaten

Für den Teig

  • 300 g Kokosblütenzucker
  • 150 ml Pflanzenöl (z.B. Maizola)
  • 5 Eier
  • 1 TL Vanillepulver (kleines Gläschen) oder Mark von einer Vanilleschote
  • 100 g Maismehl
  • 100 g Mandelmehl
  • 100 g Kartoffelstärke
  • 1 TL Johannisbrotkernmehl
  • 30 g Kakaopulver (kein Instantpulver nehmen, das ist gesüßt)
  • 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 200 g Pekannüsse (grob gehackt)
  • ca. 2 EL Kakaonibs
  • 250 g Him- oder Heidelbeeren

Für das Topping

  • 500 g Sahne (laktosefrei)
  • 1 EL Kokosblütenzucker
  • 1/2 TL Vanillepulver oder Mark von 1 Vanilleschote
  • ca. 250 g Him- und/oder Heidelbeeren

Zubereitung

  1. Kokosblütenzucker, Öl, Eier und Vanille in der Küchenmaschine ca. 5 Minuten schaumig schlagen. Es geht auch mit dem Handrührgerät, aber ich finde, mit 5 Eiern wird es in der Maschine einfach super fluffig.
  2. Mais-, Mandelmehl, Kartoffelstärke, Johannisbrotkernmehl, Kakaopulver und Backpulver mischen, zugeben und kurz unterrühren. Nüsse und Kakaonibs untermischen.
  3. Masse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Beeren daraufstreuen. Im heißen Ofen (175 Grad, Mitte) 25-30 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen!
  4. Blech aus dem Ofen nehmen, Kuchen darauf auskühlen lassen.
  5. Sahne mit Kokosblütenzucker und Vanille steif schlagen und auf dem Kuchen mit verteilen. Mit Beeren bestreuen, in Stücke schneiden.

Kalorien: 7210

Lecker, schön saftig... Ich hoffe, er schmeckt euch auch so gut. Hier könnt ihr übrigens lesen welche weiteren gesunden Zuckeralternativen es gibt.

Laktosefreiglutenfreizuckerfrei..., tja, so langsam hat's mich auch gepackt „Kuchen für alle Fälle“ (so nenne ich sie jetzt) zu entwickeln, weil immer mehr Nachfragen von Leserinnen kommen. Bei mir steht allerdings immer noch der Geschmack an erster Stelle. Ich liebe Kuchen und Torten - egal, ob CupcakesKäsekuchen, meine Lieblingsklassiker oder Fruchttartes. Somit bin ich sehr kritisch, gerade was das Backergebnis anbelangt.

Wenn man keinen Industriezucker verwenden will, sondern lieber auf Clean Eating setzt, muss man mit den Alternativen für raffinierten Zucker etwas spielen. Ich finde Kokosblütenzucker super, gerade im Rührteig macht er ein schönes „Gerüst“ und geschmacklich passt er prima zu Nüssen und Früchten.

Mit dem Mehl geht's weiter: Einfach mal das Mehl austauschen geht eben doch nicht so leicht, denn zusammenhalten muss der Kuchen ja nun auch, und schmecken sowieso. Auch bei diesen Varianten müssen meine Kolleginnen und Kollegen begeistert sein, sonst kommt er nicht auf den Blog... Meine Erfahrungen beim glutenfrei Backen: Ich verwende immer Kombinationen. Als Faustregel kann man sagen: 2 Teile glutenfreies Mehl (also Kombis aus 2 Sorten zu gleichen Teilen von Sojamehl, Maismehl, Mandelmehl, Teff- oder Reismehl), 1 Teil Stärke (Kartoffel- oder Maisstärke) plus ein Bindemittel wie z. B. Johanniskernmehl. Probiert's aus! Hier kommt mein Himbeerkuchen. Allerdings ist er nicht vegan, die Eier machen ihn schön fluffig, darauf wollte ich nicht verzichten. Sorry, aber gluten- und laktosefrei ist er, das ist doch schon mal was...