Ein echter Klassiker Klassische Donauwelle

Manchmal muss es einfach ein Back-Klassiker sein: Mit einer saftig-süßen Donauwelle macht ihr eigentlich nie etwas falsch! 

Ein Stück Donauwelle

Manchmal brummt mir der Kopf, wenn ich wieder all die neuen Kuchentrends und Modetorten in Büchern und im Netz durchstöbert habe. Dann sehe ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr und bin ganz verzweifelt, weil ich gar nicht mehr weiß, was ich backen soll.

In solchen Momenten lohnt es sich immer, einen Blick zurück in die Vergangenheit zu werfen und alte Klassiker auszugraben.

Mit einem Käsekuchen, einem Apfelkuchen oder der guten alten Donauwelle macht man nie etwas falsch!

Das Schöne bei der Donauwelle: Durch die Schattenmorellen wird der Kuchen schön saftig - und dank der schweren Buttercreme bekommt der Blechkuchen fast etwas Tortenartiges. Ein perfekter Kuchen also für fast jeden Anlass - und zu fast jeder Jahreszeit.

Zutaten für ein Blech

  • 250 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 6 Eier
  • 350 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Glas Schattenmorellen (Abtropfgewicht 370 g)
  • 2 EL Milch
  • 3 EL Kakaopulver (zum Backen)
  • 1 Päckchen Puddingpulver (Sahne- oder Vanillegeschmack) zum Kochen
  • 100 g Zucker
  • 500 ml Milch
  • 250 g weiche Butter
  • 4 EL Kakaopulver zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Butter und Zucker schaumig schlagen, dann nach und nach die Eier zugeben und unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls löffelweise unter den Teig rühren.
  2. Die Schattenmorellen abgießen und gut abtropfen lassen.
  3. Nun zwei Drittel des Teiges gleichmäßig auf einem gefetteten Backblech verstreichen. Das übrige Drittel mit 2 EL Milch und 3 EL Kakaopulver verrühren und den dunklen Teig auf dem hellen verteilen und glatt streichen. Dann die Schattenmorellen gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
  4. Im Backofen bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 40 Minuten backen. Nachdem der Kuchen abgekühlt ist, könnt ihr euch um die Buttercreme kümmern.
  5. Dafür das Puddingpulver mit dem Zucker und 6 EL der Milch glatt rühren. In einem Topf die restliche Milch kurz aufkochen lassen und dann das angerührte Pulver unter ständigem Rühren zugeben und nochmals kurz aufkochen lassen. Den Pudding müsst ihr jetzt ca. 30 Minuten kalt stellen - so lange, bis er nur noch lauwarm ist.
  6. Schlagt dann die Butter zum dem Handrührer schaumig und rührt den lauwarmen Pudding Löffel für Löffel hinzu. Pudding und Butter müssen unbedingt die gleiche Temperatur haben, sonst wird die Creme flockig. Gebt die Buttercreme dann auf den Kuchenboden und streicht sie leicht wellenförmig aus.
  7. Noch einmal kalt stellen und kurz vor dem Servieren mit dem Kakaopulver bestäuben.

Tipp: Wer es noch etwas gehaltvoller mag, der kann der Donauwelle auch noch die typische Schokoladenglasur verpassen. Dafür die Creme ganz glatt verstreichen und 200 g dunkle Kuvertüre zusammen mit 50 g Kokosfett im Wasserbad schmelzen und über der Puddingcreme verstreichen und auskühlen lassen.