Schnell und einfach Frankfurter Grüne Soße

Juchhu! Ich habe endlich ein großes, lange vermisstes Kräuter-Paket in Hamburg gefunden – für meine liebste Soße zu neuen Kartoffeln: Frankfurter Grüne Soße oder wie es auf hessisch heißt: Frankfotter Grie Soss.

Frankfurter Grüne Soße

Eigentlich ist das Rezept ziemlich easy: Gehackte Eier und Kräuter unter den Mix aus Schmand und saurer Sahne rühren. Zum Abschmecken nehme ich Senf, Salz, Pfeffer und Zucker. Und dann, GANZ WICHTIG, die Soße mindestens eine, besser zwei, drei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Dadurch verteilt sich das herrliche Kräuteraroma in der Soße.

Zutaten für 6-8 Portionen

  • 1 Kräuter-Paket für Frankfurter grüne Sauce oder 200 g gemischte Kräuter wie Petersilie, Kerbel, Schnittlauch, Borretsch, Sauerampfer, Pimpinelle, Kresse
  • 2 hart gekochte Eier
  • 200 g saure Sahne
  • 400 g Schmand
  • 1-2 TL Dijon-Senf
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Zucker
  • etwas Zitronensaft zum Abschmecken

Zubereitung

  1. Die Kräuter waschen, trocken tupfen und sehr fein hacken (dauert ein bisschen!). Eier pellen und in feine Würfel schneiden. Ich nehme dazu immer einen Eierschneider – drücke das Ei dreimal durch, dabei wende ich es immer wieder (währenddessen immer fest zusammendrücken, damit es nicht auseinanderfällt).
  2. Saure Sahne mit Schmand und Senf glatt rühren. Kräuter und Eier unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Zitronensaft abschmecken. Mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ziehen lassen.

Vorbereitungszeit: 80 Minuten
Kochzeit: 15 Minuten
Gesamtzeit: 95 Minuten
Kalorien: 238
Proteine: 5
Fett: 14
Kohlenhydrate: 21
Portionen: 6-8

Tipp: Wer die Soße richtig grün haben möchte, kann einige der Kräuter auch mit saurer Sahne und Schmand pürieren.

Die Frankfurter Grüne Soße passt perfekt zu jedem Frühlingsgemüse wie Spargel, Möhren, Brokkoli, Zuckerschoten oder Kohlrabi. Natürlich zu neuen Kartoffeln, gebratenem Fischfilet, Tafelspitz, Kasseler, Lachsfrikadellen, gegrillten Steaks. Oft werden auch Eier zur Grünen Sauce serviert.

Ich mag sie am liebsten zu jungen Kartoffeln und frischem Roastbeef.