Kulinarischer Adventskalender Mit 24 Türchen zum Weihnachtsmenü

Weihnachtskalender gibt es in allen möglichen Variationen. Spätestens ab Anfang Oktober findet man sie überall in den Läden: Egal ob klassisch, mit Schokolade, oder ausgefallen, mit personalisierten Fotos hinter den Türchen. Etwas besonderer, aber dementsprechend mehr Arbeit, ist ein selbstgestalteter Adventskalender. Hier kann man seiner Kreativität und vor allem seinem Gaumen freien Lauf lassen. Beispielsweise mit einem Adventskalender, an dessen Ende dich ein leckeres Weihnachtsmenü erwartet. An jedem Tag wird es eine weitere Zutat geben. Vor allem Hobbyköche*innen werden sich über dieses Geschenk mächtig freuen.

Adventskalender

Der richtige Kalender

Ein selbstgemachter Adventskalender sollte schon etwas hermachen. Hier kann man sich entweder online behelfen oder selbst was Kleines entwerfen. Wir machen es uns einfach und benutzen eine gespannte Schnur mit Klammern und hängen daran kleine Säckchen und Söckchen auf, die wir vorher mit Zahlen beschriftet haben. Die Schnur wird einfach an einer Wand oder auch im Raum aufgehängt, sodass der oder die Beschenkte den Kalender auch erreichen kann.

Eins vorweg: es ist völlig normal, dass die Zutaten eures Weihnachtsmenüs nicht unbedingt den kompletten Kalender füllen. In diesem Fall empfehlen wir die „Lücken“ vielleicht mit selbstgebackenen Plätzchen zu füllen. In der Vorweihnachtszeit findet man massenweise verschiedene Rezepte für Plätzchen, die wirklich schnell gemacht sind. Rewe hat hier tolle Rezepte zusammengestellt, die nicht nur in der Vorweihnachtszeit super lecker schmecken.

Das geeignete Rezept

Bevor du anfängst den Kalender zu befüllen, solltest du dein Menü planen. Dabei bleibt es dir überlassen, ob du dir ein klassisches Weihnachtsmenü oder etwas Moderneres aussuchst. Wir haben uns für ein Vier-Gänge-Menü entschieden und starten mit Birne-Schinken-Canapees, danach gibt es eine Steckrübensuppe. Als Hauptgang wird es einen Entenbraten geben, abgerundet von klassischen Bratäpfeln. Vielleicht ist der oder die Beschenkte aber auch vegetarisch oder vegan unterwegs. In diesem Fall solltest du die Wahl der Rezepte anpassen.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass du Zutaten in den Kalender packst, die haltbar sind oder besser gesagt, die an Weihnachten noch frisch sind. Das kann man auch so arrangieren, dass du jeden Tag den Kalender frisch befüllst und die Zutaten aus dem Kalender im Kühlschrank aufbewahrst. In jedem Fall sollte der Kalender nicht am wärmsten Ort der Wohnung aufgehängt werden.

Fingerfood

Als kleine Appetizer haben wir einen Mix aus Klassisch und Modern geplant. Birne-Schinken-Canapees sind das perfekte Fingerfood für den Auftakt eures Weihnachtsessens. Die Mischung aus süß und salzig wird deine Gäste perfekt einstimmen. Dazu brauchst du:

 
  • 3 Birnen
  • Zitronensaft
  • 6 EL brauner Zucker
  • 6 EL Preiselbeermarmelade
  • frisch gemahlenen Pfeffer
  • 12 Scheiben Parmaschinken
  • 70 g Feta
  • Thymian

Als Tipp für den Adventskalender: Zitronen, brauner Zucker und Preiselbeermarmelade halten sich länger und eigenen sich besser für die ersten Tage im Adventskalender. Birnen und der geräucherte Schinken halten sich bei Zimmertemperatur auch etwas länger. Der Feta ist er etwas für das Ende der Adventszeit.

Die Vorspeise

Ganz klassisch gibt es bei unserem Menü vorweg eine wärmende Suppe, genauer gesagt eine Steckrübensuppe mit Sekt verfeinert. Du brauchst:

  • 400 g Steckrüben
  • 200 g Karotten
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Butter
  • 100 ml Sahne
  • 500 ml Brühe
  • 1 EL Senf
  • 6 EL trockener Sekt
Zubereitung

Die Karotten und die Steckrüben schälen und fein würfeln und in der Butter anschwitzen. Dann kommen Sahne und Brühe dazu, etwa 15 Minuten köcheln lassen und pürieren. Zum Schluss schmeckst du die Suppe noch mit Salz, Pfeffer, Senf und Sekt ab. Anrichten und fertig.

Als Tipp für den Adventskalender: hier eignen sich eigentlich fast alle Zutaten wegen ihrer Haltbarkeit für den die ersten Tage im Dezember. Nur die Butter solltest du für das Ende aufheben und/oder frisch in den Kalender packen.

Das Hauptgericht

Neben Kartoffelsalat mit Würstchen ist auch der Braten eine beliebte Hauptspeise fürs Weihnachtsessen. Wir haben uns für den Gänsebraten entschieden. Neben einer Gans brauchst du dafür:

  • 1 Bund Suppengrün
  • 500 ml Wasser
  • 3 Kartoffeln
  • 3 Äpfel
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Beifuß
  • 1 TL Majoran
  • 1 EL Pfeffer

Für die Soße:

  • 125 ml Geflügelfond
  • 100 ml Schlagsahne oder Creme fraîche

Mit diesen Zutaten hast du in rund 4 Stunden einen perfekten Gänsebraten auf die Keulen gestellt.

Als Tipp für das Befüllen des Adventskalenders: die Gans solltest du dir für den 24. Dezember aufheben, damit der Vogel noch frisch ist, wenn er in den Ofen kommt. Die Creme fraîche sollte auch eher gekühlt bleiben. Falls du dich für die Sahne entscheidest, dann kannst du auf ultrahocherhitzte Produkte zurückgreifen, die nicht gekühlt werden müssen.

Das Dessert

Mächtig, aber dafür auch mächtig lecker als Weihnachtsdessert: unser Bratapfel. Das Gericht lässt sich gut vorbereiten und auch am Ende sehr schnell zubereiten. Du brauchst:

  • 4 Äpfel
  • 2 EL gehackte Mandeln
  • 1 TL Zimt
  • 2 EL Marmelade

Zubereitung

Die Äpfel waschen und Entkernen und in eine Auflaufform stellen und im Anschluss mit den vorher vermischten anderen Zutaten füllen. Ab in den Ofen bei 200 Grad für etwa 20 Minuten. Dazu passt eine klassische Vanillesoße oder auch eine ausgefallende Peanutbutter Fudge Sauce. Alle Zutaten sind fürs Verpacken in unserem Adventskalender geeignet.

Das perfekte Weihnachtsmenü

Mit diesen tollen Rezepten steht den perfekten Vier-Gänge-Festtagsmenü nichts mehr im Weg und verpackt als Adventskalender hast du vom 01. bis zum 24. Dezember jeden Tag deine Freude daran.

Viel Spaß beim Nachkochen und eine fröhliche Vorweihnachtszeit!