Schnell und einfach Vegane Mini-Lebkuchenhäuser

Hier kommt unser Rezept für diese zuckersüßen veganen Mini-Lebkuchenhäuschen.

Mini-Lebkuchenhaus Rezept und Anleitung

Knusper, knusper, Knäuschen – ich bin ganz aus dem Häuschen! Oh, wie niedlich, dachte ich, als ich die Mini-Lebkuchenhäuschen auf Pinterest entdeckt hab. 

Ich hatte gerade erst einen veganen Lebkuchenteig entwickelt, der super schnell geht, dazu noch wunderbar knusprig ist und vor allem bleibt. Das ist gerade beim „Basteln“ von Hexenhäuschen wichtig. Manchmal ziehen die gebackenen Teile die Feuchtigkeit besonders an und dann wird das Häuschen weich – Einsturzgefahr! Also kein Risiko eingehen, den Teig kenne ich, da müssen wir nicht herumexperimentieren. Und wie gesagt, vegan ist er auch noch. Ist doch super! 

Zutaten

Für den veganen Lebkuchenteig

  • 300 g Mehl
  • 15 g Lebkuchengewürz
  • 140 g kalte vegane Margarine (z.B. Alsan)
  • 150 g dunkler Zuckerrübensirup
  • 30 g Cashewmus

Für den Puderzuckerguss

  • 250 g Puderzucker
  • 100 ml Kichererbsenwasser
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 TL Weinsteinbackpulver

Außerdem

  • Kleine Zuckermotive, wie z. B. Schneemänner, Tannen, Herzen, Schneeflocken

Zubereitung

  1. Mehl und Gewürze in einer Schüssel mischen, Margarine in Flöckchen, Sirup, und Cashewmus zugeben, alles verkneten.
  2. Teig auf bemehlter Fläche zur Kugel zusammenkneten, etwas flach drücken und in Frischhaltefolie eingewickelt ca. 1 Stunde kalt stellen.
  3. Teig (wie ich unten in der Bauanleitung beschreibe) ausrollen, kalt stellen, Teile schneiden. Portionsweise auf einem mit Backpapier belegtem Blech im heißen Ofen (170 Grad, Mitte) ca. 5-6 Minuten backen.
  4. Erst Alles außer Puderzucker zu veganem Eischnee aufschlagen bis es weiß wird. Dann Puderzucker langsam einrieseln lassen. Der Zuckerguss muss etwas dicker zum Spritzen sein, eben süßer Zement. Falls es noch zu dick ist, kannst du tropfenweise Wasser zugeben. Puderzuckerguss in einen Einmal-Spritzbeutel füllen und die Spitze ca. 3 mm abschneiden. Teile zusammenkleben, verzieren.

Bauanleitung Lebkuchenhaus

Den Teig am besten etwa dritteln. Portionsweise zwischen zwei großen aufgeschnittenem Gefrierbeuteln, die ich etwas bemehlt habe, zum Rechteck (ca. 4 mm dick) ausrollen. Teigplatte mit Beuteln auf ein Tablett oder Brett ziehen, ab in die Gefriertruhe. Wenn es draußen kalt genug ist, einfach rausstellen. So wird die Platte schön kalt, man kann schier alles mit ihm anstellen, vor allem filigran ausschneiden oder –stechen.

Ja und jetzt wird´s etwas knifflig, man braucht ein wenig Geduld und ein gewisses „Bastel-Talent“. Ich hab erst mal mit dem Dach der Häuser angefangen. Dafür brauchst du Rechtecke (à 3 x 2 cm groß), jeweils 2 Stück pro Haus. Also die Teigplatte erst längs in 2 cm breite Streifen, dann quer in 3 cm breite Streifen schneiden, so dass Dach-Rechtecke entstehen. Aber stopp, noch nicht abheben, erst mal wieder in die Kälte, damit sich die Rechtecke nicht verziehen. Dann mit einer kleinen Palette oder einem Messer von der Folie heben und die kleinen Plättchen mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Kurz abbacken. Am besten du bleibst in der Küche, damit die kleinen Teile nicht verbrennen. Denn manche Öfen „ticken“ ja bekanntlich etwas anders und so bist du auf der sicheren Seite.

 Für die Seitenteile brauchst du pro Haus jeweils 2 Quadrate (à 2 x 2 cm) – sind etwas kleiner...Dafür die Teigplatte in 2 cm breite Streifen, jeweils längs und quer, schneiden, zack, hab ich kleine Minis. Kalt stellen, abheben, abbacken.

So, und nun kommen wir zum Häuschen-Höhepunkt, den Fronten. Da du Dachschrägen und Eingänge, was der Schlitz für die Becher wird, brauchst, fand ich es am praktischen, erst wieder Dach-Rechtecke zu schneiden, dann eine schmale Seite oben zum Dreieck als „Giebel“ schneiden, anschließend unten den Schlitz, etwa 7 mm breit, nicht zu schmal, es muss ja ein Becherrand hineinpassen.

So, das ist schon mal die halbe Miete. Jetzt alle Teile schön auskühlen lassen – ich habe erst mal Pause gemacht und am nächsten Tag die Häuschen „zusammengeklebt.“

Mit dem Puderzucker pro Häuschen nacheinander Fronten und Seitenwände kleben, nicht alles auf einmal, zwischendurch trocknen lassen. Dann immer mit einem neuen Model starten, dann wieder am anderen herumbasteln. So ist man ständig in Bewegung, es kommt kein Leerlauf auf wegen des Trocknens. Perfekt!

Dann nach Lust und Laune mit Zuckerperlen, kleine Zuckertannenbäume, Schneemänner, Herzen etc. verzieren. Das macht so richtig Spaß, man sieht, wie sie immer niedlicher werden. Solltest du von dem ein um anderen Teil eins überhaben, sei froh, dann kannst du beim Basteln wenigstens etwas wegknabbern. So nun aber - fertig! Jippie, jetzt können die Mädels zum Adventstee kommen, oder vielleicht auch zum Glühwein, na, dann Prost!