Essbare Weihnachtsdeko Fensterglas-Kekse

Habt ihr auch das Gefühl, dass jeder zweite amerikanische Film mindestens eine Szene enthält, die an Weihnachten spielt? Wenn's um Weihnachten geht, rasten die ja immer völlig aus und was soll ich sagen, ich find's großartig!

fensterglas-eisbonbon-kekse-rezept

Auch ich könnte schon am ersten Advent den Baum aufstellen und die Wohnung zu einer blinkenden Winter-Wonderland-Disco umgestalten (zum Leidwesen meines Mannes). Toll finde ich auch die Tradition essbaren Schmuck an den Tannenbaum zu hängen: Ketten aus Popcorn, dass man liebevoll gemeinsam auf eine Schnur gefädelt hat und Kekse an Stelle von Kugeln. Noch dazu ist das mega praktisch. Wenn man hungrig, aber zu faul ist von der Couch zur Küche zu laufen, kann man einfach die Hand ausstrecken und sich ein Plätzchen vom Baum nehmen. Man muss ihn nur alle paar Tage drehen, damit die Löcher nicht so auffallen. :)

Jedenfalls bin ich so auch auf Fensterglaskekse gestoßen. Diese Plätzchen werden mit Bonbons gefüllt, die im Ofen zerlaufen. Wenn ihr Eisbonbons nehmt, sehen sie dann aus wie gefrorenes Glas. Das geht natürlich auch mit allen anderen Lutschbonbons. Besonders lecker finde ich Schokokekse mit Karamellbonbons. Wenn ihr das auch mal ausprobieren wollt, dann lest euch auf jeden Fall vorher meine Tipps durch, denn es gibt ein paar Kleinigkeiten zu beachten.

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 1 Ei
  • 125 g Margarine
  • 65 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Bonbons eurer Wahl

Zubereitung

  1. Verknetet alle Zutaten außer den Bonbons zu einem festen Teig und stellt ihn für 30 Minuten kühl.
  2. In der Zwischenzeit könnt ihr einige Bonbons klein hacken, die später die Ecken füllen sollen.
  3. Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und so ausstechen, dass sie jeweils ein Loch haben, dass man füllen kann.
  4. Teigformen auf ein Backblech mit Backpapier legen und mit Bonbons befüllen.
  5. Bei maximal 150 Grad Ober-/Unterhitze im Ofen für ca. 5 Minuten backen. Das hängt von der Größe eurer Motive ab. Am besten ihr bleibt direkt vor dem Ofenfenster sitzen. Sobald sie geschmolzen sind, können sie raus. Falls ein paar Ecken nicht zugeschmolzen sind, könnt ihr sie jetzt noch mit einem Zahnstocher nachziehen.
  6. Bei den Eisbonbons habe ich die pulverigen Reste vom Zerstoßen nach dem Backen noch mal auf den fertigen Keks gegeben und verrieben, damit es noch mehr wie eine winterlich beschlagene Scheibe aussieht.

Mein persönlicher Favorit war aber diese Schokoversion mit den Karamellbonbons, denn es passte geschmacklich super zusammen und hat beim Abbeißen so schön geknuspert. Noch mehr Tipps und Tricks findet ihr weiter unten.

Tipps

  • Es gehen alle Lutschbonbons aus Zucker, aber keine Kaubonbons oder solche aus Schokolade. Sorry, falls ihr euch mit Kinder-Schoko-Bons Hoffnungen gemacht hattet.
  • Bonbons mit Muster (z.B. Campinos oder Karamellbonbons) im Ganzen lassen, damit es erhalten bleibt.
  • Bei Formen mit filigranen Ecken solltet ihr die Bonbons zerkleinern und sie bis in die Ecken schieben. Ich hab es mit Mörser und Stößel gemacht, Gefrierbeutel und Teigrolle gehen aber auch.
  • Füllt lediglich die Fläche und macht keinen Bonbon-Berg drauf, sonst läuft er über den Teig und sieht nicht mehr schön aus. Außerdem wird die Fläche sonst zu hart zum Abbeißen.
  • Lasst die Bonbonlöcher nicht zu groß, sonst bleibt am Ende immer die Mitte übrig.
  • Ihr solltet den Teig nicht zu dünn ausrollen, da die Plätzchen sonst dunkel werden, bevor alle Bonbons geschmolzen sind.
  • Backofen nicht zu heiß, dass sie Blasen schlagen oder verbrennen!
  • Wenn sie ein paar Blasen geschlagen haben, direkt nach dem rausnehmen zerstechen und glatt ziehen.
  • Wo eine Schnur zum Anhängen durch soll, weniger Bonbons hinlegen oder noch heiß ein Loch frei schieben.
  • Wenn Löcher sind, wo keine sein sollen, könnt ihr während des Backens noch ein paar Bonbonstücke nachlegen, sie schmelzen dann mit ein.

Wenn ihr keine Lust auf Teig kneten habt, könnt ihr den Baumschmuck auch komplett aus Bonbons machen. Wie das geht und was ihr beachten müsst, lest ihr in diesem Rezept.