Popcorn "India Style"

Brigittes selbst gemachtes, würziges Popcorn im „India Style“ mit Curry und Garam Masala. Vorsicht, Suchtgefahr!

Popcorn als Topping in der Suppe

„Momo“, das war der erste Film, den ich im Kino sehen durfte. Und es war das erste Mal, dass ich diese unvergleichliche Popcorn-Luft schnupperte. Der warme, süße Duft macht mich seither bei jedem Kinobesuch glücklich!

Dabei ist Popcorn mehr als nur ein gemütlicher Snack beim Blockbuster-Gucken! In hippen Eisdielen bekommt man es als Topping, sogar Schoko-Gebäck wird damit verfeinert. Und in einer stylishen Bar in Amsterdam hab‘ ich vor Kurzem eine Barbecue-Variante zum Gin Tonic bekommen – lecker!

Das war für mich der Startschuss, mal wieder den großen Topf aus dem Schrank zu kramen und dem fröhlichen Ploppen der erhitzten Maiskörner zuzuhören. Diesmal bekommen die knusprigen Bällchen noch eine Würzdusche aus Butter, Salz, Curry und Garam Masala - und für den „Teint“ noch etwas Paprikapulver.

Den ersten Teil knabberte ich gleich noch warm, eine (oder doch zwei?) Hand voll kam beim Abendessen als Croûton-Ersatz in die Möhren-Ingwer-Suppe. Und den Rest haben wir zum spannenden Finale meiner Lieblingsserie „Game of Thrones“ gefuttert.

Genialer Popcorn-Abend! Popcorn „India Style“

Für 4-6 Portionen


  • 2 EL Rapsöl 

  • 100 g Maiskörner (Popcorn-Mais)

  • 2 EL Butter
  • 
1 TL Fleur de Sel (normales Salz geht natürlich auch)
  • 
½ TL Garam Masala (indische Gewürzmischung)
  • 
1 TL scharfes Currypulver

  • ½ TL Paprikapulver


Zubereitung

  1. Erst Öl, dann Maiskörner in einen großen Topf geben, Deckel schließen. Topf erhitzen, bis die Körner eifrig zu „ploppen“ beginnen. Temperatur etwas reduzieren und warten, bis es ruhig im Topf wird.
  2. Inzwischen Butter schmelzen und Gewürze mischen. Fertiges Popcorn in einer weiten Schüssel mit der Butter mischen (das knistert so herrlich). Dann sofort die Gewürze darüber streuen und alles gut mischen. Übrigens: wenn ihr das Popcorn zur Suppe esst, gebt es am besten erst direkt beim Essen nach und nach zu. „Schwimmt“ es länger darin, schmeckt es irgendwann pappig.